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Zenting wächst und wächst

Zenting. „Da habe ich viel Respekt davor, wenn jemand ehrenamtlich als Bürgermeister tätig ist, denn die wesentlichen Aufgaben sind in jeder Kommune gleich“, hält Thomas Erndl bei seinem Antrittsbesuch in Zenting fest. Leopold Ritzinger ist Erster Bürgermeister und geht weiterhin einer Beschäftigung nach. Trotz der doppelten Auslastung hat sich Ritzinger gerne Zeit für den Antrittsbesuch des Bundestagsabgeordneten genommen.

„Seit sieben, acht Jahren verzeichnen wir kontinuierlich einen Zuwachs in der Bevölkerung“, diese positive Nachricht freut den ehrenamtlichen Bürgermeister und Ritzinger berichtet weiter, dass sich darunter auch viele junge Menschen befänden, die in die Heimat zurückkehren würden. Auch das gute Vereinsleben und Miteinander im Gemeinderat stimmen den Bürgermeister zuversichtlich.

Aktuell laufen in Zenting eine Dorferneuerung sowie der Breitbandausbau, der in diesem Jahr abgeschlossen werden soll. In Sachen Mobilfunk sei die Gemeinde „relativ gut versorgt“, so Ritzinger. Auch touristisch ist Zenting das ganze Jahr über attraktiv, u.a. ist die Nähe zum Brotjacklriegel ein Highlight für Wanderer. Zusammen mit Grattersdorf, Innernzell, Schöllnach und Schöfweg bildet Zenting die Fremdenverkehrsregion Sonnenwald.

Wofür sich die Zentinger eine Lösung wünschen, ist die Situation der Flüchtlinge, die in der Gemeinde leben. Seit dem Sommer 2014 befinden sich acht Männer aus Afrika in Zenting. Sie dürfen höchstwahrscheinlich nicht in Deutschland bleiben. Man müsse entweder Abschiebungen durchführen oder den Menschen Perspektiven bieten, fordert Ritzinger. „Aber die Männer den ganzen Tag ohne Beschäftigung rumsitzen lassen, das ist keine Lösung.“

 

Bild: MdB Thomas Erndl (l.) und Bürgermeister Leopold Ritzinger (r.) vorm Zentinger Wappen.

JS   |   20.02.2018

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