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ZBMD wird dauerhafte Einrichtung

Freyung. Grünes Licht für die Zentrale Bearbeitungsstelle für Massendelikte – kurz ZBMD –  in Freyung: Nachdem sich die Stelle, die zur Bundespolizeidirektion München gehört, im Probelauf bewährt hat, wird der Standort im Bayerischen Wald nun eine dauerhafte Einrichtung. „Unsere Mitarbeiter haben toll gearbeitet, diese Stelle aufgebaut, umso mehr freut es uns jetzt, dass wir ihnen unbefristete Arbeitsverträge anbieten können“, so Polizeihauptkommissar Andreas Jungwirt, Leiter der ZBMD.

Der Bundestagsabgeordnete Thomas Erndl hatte sich in Berlin intensiv für zusätzliche Stellen im Bundeshaushalt eingesetzt. „Dann ging es darum, dass die Stellen innerhalb der Bundespolizei auch der Freyunger Einrichtung zugewiesen werden“, berichtet Erndl, der sich dazu mehrmals direkt an Dr. Dieter Romann, den Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums, gewandt hat.

Initiator des Pilotprojektes war Dr. Karl-Heinz Blümel, mittlerweile Präsident der Bundespolizeidirektion München. Dr. Blümel und Martin Ebenschwanger, Erster Polizeihauptkommissar und Leiter des Sachbereichs Kriminalitätsbekämpfung, bedankten sich für die Unterstützung: „Das hat die internen Abläufe beschleunigt. Die zehn unbefristeten Stellen bedeuten für die Tarifbeschäftigten, dass sie endlich Planungssicherheit haben.“

12.118 Delikte hat die ZBMD Freyung im letzten Jahr bearbeitet. „Das sind rund 1.000 Fälle pro Monat“, fasst Jungwirt zusammen. Delikte wie Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Diebstahl und das Erschleichen von Leistungen werden von der Stelle bearbeitet. Gerade für die bahnpolizeilich geprägten Dienststellen wie die Bundespolizeiinspektionen am Münchner und am Nürnberger Hauptbahnhof bedeutet die ZBMD eine erhebliche Entlastung. „Das heißt auch, dass die Polizeivollzugsbeamten durch die Arbeit der Tarifbeschäftigten mehr Präsenz zeigen können. Das erhöht die Sicherheit“, erklärt der Leiter. Aktuell leisten sechs Polizeivollzugsbeamte, neun Vollzeit-Tarifbeschäftigte und zwei Teilzeit-Tarifbeschäftigte ihren Dienst in Freyung. „Die Leute bleiben gerne und es macht richtig Spaß“, freut sich Andreas Jungwirt über sein Team und die gemeinsame berufliche Zukunft.

Auch Freyungs Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich ist sehr zufrieden: „Durch den Einsatz unseres Abgeordneten wird die Stadt als Bundespolizeistandort aufgewertet. Neben den zusätzlichen Tarifarbeitsplätzen bin ich sehr erfreut darüber, dass nach dem Umzug der Inspektion nach Passau sechs weitere Beamte ihren Dienst in Freyung leisten können.“

 

Bild: Freyungs Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich (l.), der Leiter, Polizeihauptkommissar Andreas Jungwirt (2.v.l.), und MdB Thomas Erndl (r.) im Kreise der Mitarbeiter der ZBMD.

JS   |   04.04.2019

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