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Unser Marktplatz soll den Errungenschaften gerecht werden

Eging a. See. Eging boomt. 1000 Einwohner hat der Markt in den letzten drei Jahrzehnten hinzu gewonnen, Tendenz steigend. Von den positiven Entwicklungen in Eging machte sich der Bundestagsabgeordnete Thomas Erndl im Rahmen seines Antrittsbesuchs bei Bürgermeister Walter Bauer ein Bild.

Seit 1994 befindet sich Eging in der Städtebausanierung, dabei hätte man sich „von außen nach innen gearbeitet“, erklärt Bauer. Nun sei man beim „Filetstück“, dem Marktplatz, angekommen. Teil der Neugestaltung ist unter anderem die Freilegung der Kirche, ein direkt angebautes Gebäude davor wird nun abgerissen. Darüber hinaus soll es auch ein neues Rathaus für die Eginger geben. Zentral soll es liegen und damit es keine Probleme mit den Parkplätzen gibt, ist auch eine Tiefgarage geplant. Nun geht es an den Architekturwettbewerb, dieser soll bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. Mehr Platz für die Angestellten zu schaffen ist ein wichtiger Punkt beim Neubau des Rathauses. Bauer legt dabei großen Wert auf Partizipation und hält mit den Angestellten des Rathauses Absprachen über die Neugestaltung. „Ich habe ein tolles Team, das ein gutes Arbeiten ermöglicht“, so der Bürgermeister. Auch die positive Einstellung der Bevölkerung gegenüber dem neuen Rathaus hat für Walter Bauer große Bedeutung.

Der Markt Eging, der erst Mitte der 1950er Jahre aus vier Gemeinden erwachsen ist, bietet sowohl Einheimischen, als auch Touristen eine hohe Lebensqualität. Ärzte, Apotheker, Supermärkte, eine frisch sanierte Schule, Kindergärten, die Westernstadt Pullman City, die Sonnen-Therme sowie der See sorgen für ein gutes Klima im Markt. Auch wirtschaftlich läuft es gut, die Gewerbesteuereinnahmen betrugen 2,7 Millionen Euro. In Sachen Breitband ist der Markt ebenfalls gut aufgestellt. „Eging hat sich um viele Förderprogramme des Bundes bemüht und diese auch erhalten. Schön zu sehen, wenn das vom Bund bereitgestellte Geld auch wieder in die Region fließt“, so MdB Thomas Erndl.

 

Bild: Bürgermeister Walter Bauer (r.) und MdB Thomas Erndl (l.) beim Blick auf die Pläne für den neuen Marktplatz.

 

JS   |   19.01.2018

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