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Tourismus, Digitalisierung und Dorferneuerung

Philippsreut. Der Tourismus ist in Philippsreut eine wichtige Einnahmequelle. „In Mitterfirmiansreut stehen zwei Hotels, die sind fast das ganze Jahr über ausgebucht“, so schildert es Bürgermeister Helmut Knaus beim Besuch des Bundestagsabgeordneten Thomas Erndl. Es gibt in Philippsreut einige Betriebe, die vom Tourismus abhängig sind, dazu zählen auch Tankstellen oder Bäcker. „Das ist Geld, das in der Region bleibt und Arbeitsplätze schafft“, unterstreicht Knaus. Mit Hilfe von Fördermitteln soll nun ein neues Tourismusbüro in Mitterfirmiansreut entstehen. „Der Standort ist einfach näher an den Touristen, das ist für unser Informationsangebot wichtig.“

Näher an den Touristen will Knaus auch beim digitalen Angebot sein: Die Homepage der Gemeinde soll zwei- oder dreisprachig werden. Auf dem Almberg stehen Webcams, deren Bilder live auf der Homepage verfolgt werden können. Und auch beim Breitbandausbau war die Kommune sehr fleißig. „Es gibt bereits in vielen Bereichen Glasfaser bis ins Haus, wenn wir irgendwo graben müssen, verlegen wir gleich die Rohre mit“, berichtet der Bürgermeister. Außerdem gibt es insgesamt sechs Wlan-Hotspots in der Gemeinde. „Das ist sowohl für die Einheimischen als auch für die Touristen ein attraktives Angebot. Jeder möchte schnelles Internet. Die Interessen sind da identisch“, hält Thomas Erndl fest.

Auch der Austausch mit den tschechischen Nachbarn wird regelmäßig gepflegt. Der Goldsteig bietet eine Grundlage für gemeinsame Projekte. Darüber hinaus kommen mittlerweile viele Gäste aus Tschechien zum Skifahren nach Mitterfirmiansreut.

Mit Unterstützung von Mitteln aus dem Förderprogramm „Innen statt Außen“, welches die Innenentwicklung der Kommunen unterstützen soll, möchte Knaus nun auch die Dorferneuerung in der 628-Einwohner-Kommune vorantreiben.

 

Bild: Im Philippsreuter Rathaus: Bürgermeister Helmut Knaus (r.) und MdB Thomas Erndl (l.).

 

JS   |   27.09.2018

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