Meldungen



Taten müssen folgen

Grattersdorf. „Wir dürfen nicht nur von der Stärkung des ländlichen Raumes reden, es müssen auch Taten folgen“, fordert Grattersdorfs Bürgermeister Alfons Gramalla beim Besuch von MdB Thomas Erndl.

In Grattersdorf hat sich bereits einiges getan, um diese Stärkung voranzutreiben: Im Rahmen des ersten Abschnitts beim Breitbandausbau wurden bereits die Hauptstandorte erschlossen. Aktuell läuft die zweite Ausschreibung für den sogenannten „Höfebonus“. „Wenn gewollt, dann gibt’s Glasfaser bis ins Haus“, so Gramalla. Auch ist es dem Bürgermeister ein Anliegen „keinen Leerstand zu produzieren“. Um weiter investieren zu können, hofft Gramalla, dass es – wie im vorherigen Jahr – wieder Stabilisierungshilfe für Grattersdorf geben wird.

Die Gemeinde mit etwas unter 1300 Einwohnern, verzeichnet im Schnitt sieben Geburten pro Jahr. Es gibt einen Kindergarten mit Krippe. Damit Familien sich ein Zuhause schaffen können, wurden zehn neue Bauparzellen erschlossen. Gramalla wünscht sich ein flexibleres Baurecht, damit auch der Nachwuchs im Umfeld der Höfe bauen kann.

Die Idee der Integrierten Ländlichen Entwicklung mit einer engeren Zusammenarbeit der Nachbargemeinden begrüßt der Bürgermeister. In diesem Rahmen könnten zum Beispiel gemeinsame Gewerbegebiete geschaffen werden. „Hier könnten sich die Dörfer in verschiedener Weise einbringen, auch mit Ausgleichsflächen.“ Die Zusammenarbeit der Kommunen spiele eine große Rolle, „um gemeinsam Zukunftsherausforderungen angehen zu können“, betont MdB Erndl.

 

Bild: Bürgermeister Alfons Gramalla (l.) und MdB Thomas Erndl (r.) im Grattersdorfer Rathaus.

 

JS   |   02.10.2018

Neuigkeiten