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Starkes Wachstum in Hengersberg

Hengersberg. Eine günstige Lage zeichnet Hengersberg aus, das weiß auch Bürgermeister Christian Mayer. Mit der Nähe zur A3 und dennoch ländlichen Strukturen kann der Markt punkten. Wohl auch einer der Gründe, warum Hengersberg mit aktuell über 7.500 Einwohnern in den letzten fünf Jahren das größte Wachstum im Landkreis Deggendorf verzeichnen konnte. 300 Neubauparzellen, die sofort vergeben waren „und wird ein Kindergarten gebaut, dann ist der sofort voll“, berichtet Mayer beim Antrittsbesuch von MdB Thomas Erndl.

Trotz einer starken gewerblichen Prägung und einem Gewerbesteuer-Einnahmenrekord im Jahr 2016, gibt es aber auch einige finanzielle Belastungen, die für den Markt nicht leicht zu stemmen sind: Dazu gehören das Hallen- und Wellenfreibad, das regelmäßige Investitionen erfordert und der Hochwasserschutz. Laut Mayer ist das gesamte Gewerbegebiet bis zum Rathaus hochwassergefährdet. Bürger und Betriebe sollten nicht zwischen der guten Verkehrsanbindung und der Gefährdung durch Hochwasser abwägen müssen, hält Thomas Erndl fest.

Die Nähe zur A3 ist zumindest für die Feuerwehren auch eine starke Belastung. Die Hengersberger und Schwarzacher Feuerwehren sind oft die Ersten, die zur Unfallstelle kommen und mittlerweile extrem belastet. Mayer berichtet, dass die Hälfte der Einsätze auf der Autobahn stattfinde. „Es handelt sich hierbei um Ehrenamtliche, die auf unabsehbare Zeit von ihren Arbeitsplätzen weg müssen und zudem als Ersthelfer auch sehr gefährlichen Situationen ausgesetzt sind“, beklagt Mayer. Für die Feuerwehren wünscht sich der Bürgermeister Fahrzeuge, die besser für Autobahn-Einsätze gerüstet sind sowie ein Verkehrsleitsystem.  

 

Bild: MdB Thomas Erndl (l.) und Bürgermeister Christian Mayer (r.) am Gemeinschaftstisch im Hengersberger Rathaus.

JS   |   16.05.2018

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