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Perlesreut will lebendige Nachbarschaft

Perlesreut. In Perlesreut blickt man Richtung Zukunft. Beim Antrittsbesuch des Bundestagsabgeordneten Thomas Erndl präsentierte Bürgermeister Manfred Eibl zusammen mit seinen Stellvertretern, Manfred Niggl und Georg Ranzinger, die anstehenden Projekte für 2018.

Mit Hilfe von Mitteln aus der Städtebauförderung wird ein Rückbau des Markthauses Penzenstadler erfolgen und somit neue zentrumsnahe Stellplätze geschaffen werden. Gerade im ländlichen Raum sei komfortables Parken ein wichtiges Thema, wissen die Bürgermeister zu berichten. Im Rahmen des zweiten Kommunalinvestitionsprogramms – kurz KIP 2 – sollen weitere Verbesserungen für das „Haus der Kinder“ geschaffen werden, u.a. mit Renovierungsarbeiten in der Turnhalle. Ganz wichtig ist Eibl auch der soziale Gedanke in seiner Kommune. Das Familienbad Perlesreut soll Niederbayerns erstes Inklusionsbad werden. „Dabei geht es nicht nur darum, dass Menschen mit Behinderung auch Zugang zu allen Einrichtungen haben, sondern dass das Bad ein gemeinsames Erlebnis wird“, betonte Eibl. Große Aufmerksamkeit erwartet der Bürgermeister für ein weiteres Projekt im sozialen Bereich: das Wohnbauprojekt „lebendige Nachbarschaft“. Hier setzt die Gemeinde auf Selbstverwaltung durch die Bürger. Zudem sollen gemeinsame Aufenthaltsräume und Gärten die Hausgemeinschaft stärken. Eine neue Form des Zusammenlebens auf dem Land, welche die Menschen näher zueinander bringt und gegenseitige Unterstützung innerhalb der Hausgemeinschaft fördert, so die Vorstellung.

Erndl zeigte sich begeistert von der „Perlesreuter Innovationskraft“: „Hier wird modern gedacht und nach neuen Ideen und Lösungen für den ländlichen Raum gesucht. Diese Mentalität, dass Zukunft aktiv gestaltet wird, gefällt mir sehr.“

 

Bild: Präsentation der Maßnahmen für 2018: Bürgermeister Manfred Eibl (2.v.l.) mit seinen Stellvertretern Manfred Niggl (l.) und Georg Ranzinger (r.) sowie MdB Thomas Erndl (3.v.l.).

JS   |   14.12.2017

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