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Niederbayern als Innovationsstandort festigen

Offenberg. Anfang November brachte ein Bürgerentscheid Klarheit über den Mehrheitswillen zum geplanten Gewerbegebiet Wolfstein II. Mit 80,84 Prozent bestätigten die Offenberger die Entscheidung des Gemeinderates. In seinem neuen Amt als Bundestagsabgeordneter wollte sich Thomas Erndl baldmöglichst ein Bild von der aktuellen Lage machen und stattete Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer einen seiner ersten kommunalen Antrittsbesuche als MdB ab.

Erndl gratulierte Fischer zum Ausgang des Bürgerentscheids und zur Wahlbeteiligung. Es sei „schon ein großer Vorteil wenn bei diskussionswürdigen Entscheidungen der Rückhalt von der Mehrheit der Bevölkerung kommen“ würde. Sehr interessiert zeigte sich Erndl an den möglichen Firmenansiedlungen. Ein potentieller Kandidat ist die Aross 3D GmbH, welche mit Hilfe eines innovativen Dampfmotors den Energiemarkt grundliegend verändern möchte. „In Sachen Forschung und Entwicklung würde das große Chancen bedeuten. Mit Wolfstein II können wir Niederbayern als Innovationsstandort festigen“, so der Bundestagsabgeordnete.

Neben Wolfstein II beschäftigt die Offenberger auch der Hochwasserschutz. „Wir möchten die Maßnahmen schnell umsetzen und wünschen uns, dass die Gemeinde finanziell nicht allzu stark belastet wird“, bekräftigt Fischer. Vom neuen Bundestagsabgeordneten erhofft sich der Bürgermeister, dass dieser „die Region gut vertritt, eine konservative Politik durchsetzt und den Bürokratieabbau vorantreibt.“ Die örtlichen Vereine und Ehrenamtlichen seien am stärksten von den Lasten betroffen, da sie über keine bezahlten Verwaltungsapparate verfügten. Erndl versicherte seine Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit und hofft, dass „wir da etwas Last von den Schultern der Fleißigen nehmen können“.

 

Bild (Offenberg): MdB Thomas Erndl (l.) informierte sich bei Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer (r.) über den aktuellen Stand in Offenberg.

JS   |   27.11.2017

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