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Müssen Projekte gemeinsam nach vorne bringen

Deggendorf. „Im niederbayerischen Autobahnnetz geht es voran“, so MdB Thomas Erndl nach seinem Besuch bei der Deggendorfer Außenstelle der Autobahndirektion Südbayern. Zusammen mit Christian Unzner, dem Leiter der Dienststelle in Regensburg, zu der der Großteil der Mitarbeiter in Deggendorf gehört und Stefan Pritscher, Baudirektor und Sachgebietsleiter, hat sich Erndl über die Situation in Deggendorf und über die aktuellen Projekte in Niederbayern unterhalten.

Aktuell hat die Außenstelle in Deggendorf rund 25 Mitarbeiter, dabei zeigte sich Unzner zufrieden mit dem bisherigen Aufbau der neuen Außenstelle: „Es wurden Stellen geschaffen, die wir neu besetzen können. Wir haben aber auch einige Mitarbeiter, die aus der Deggendorfer oder Passauer Gegend kommen und bisher nach Regensburg oder München gependelt sind, die sind natürlich gerne nach Deggendorf gegangen.“ Zu schaffen macht der Direktion allerdings der Fachkräftemangel bei Ingenieuren.

Sachgebietsleiter Stefan Pritscher gab einen Einblick in seine Arbeit in Deggendorf: Sein Sachgebiet ist eigentlich Teil des Mutterhauses in München, doch werden er und sein Team gezielt mit Großprojekten in Niederbayern betraut. „Es ist einfach viel besser wenn wir bei den Projekten vor Ort sind“, erklärte Pritscher.

In Bezug auf aktuelle Projekte wurde unter anderem über den sechsspurigen Ausbau der A3 von Deggendorf nach Hengersberg mit der dazugehörigen Brücke über die Donau gesprochen. „Der sechsspurige Ausbau von Deggendorf nach Hengersberg hat höchste Priorität. Die Politik muss weiterhin für Bedingungen sorgen unter denen die Autobahndirektion mit Volldampf planen kann“, forderte Erndl. Der sechsspurige Ausbau von Hengersberg nach Aicha vorm Wald ist aktuell als „weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ eingestuft. Auch die Sanierung der restlichen Abschnitte mit Betonfahrbahn auf der A3 in Niederbayern wird weitergehen. Des Weiteren zeigte sich Pritscher mit der aktuellen Lage in Sachen A94 zufrieden. Wichtig sei bei Maßnahmen das Gespräch mit den Menschen vor Ort. „Wir haben hier alle das gleiche Ziel: Die Infrastruktur stetig zu verbessern, damit die Menschen gut von A nach B kommen. Wir müssen Projekte gemeinsam nach vorne bringen, das heißt, dass die Politik den Dialog mit der Autobahndirektion suchen muss“, resümierte der Bundestagsabgeordnete über seinen Besuch. Ein neuer Abgeordneter und eine neue Außenstelle, dies solle nun der Beginn einer „guten und fruchtbaren Zusammenarbeit“ werden.

 

Bild: Infobesuch bei der Autobahndirektion Südbayern (v.l.): MdB Thomas Erndl, Sachgebietsleiter Stefan Pritscher und Dienststellenleiter Christian Unzner beim Blick auf die Planungen für die A3.

JS   |   19.12.2017

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