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Klartext mit Joachim Herrmann

Deggendorf. Der Bayerische Innenminister und Spitzenkandidat der CSU zur Bundestagswahl, Joachim Herrmann, war zu Gast in den Deggendorfer Stadthallen. Zwei Stunden lang diskutierte Herrmann mit dem Publikum über vielfältige Themen wie die Innere Sicherheit, Zuwanderung, das Renten- und Pflegesystem sowie über regionale Interessen, wie den Ausbau der A3 oder die Stärkung des ländlichen Raumes. Moderiert wurde die Veranstaltung von Marc Sauber, Chefredakteur des Bayernkuriers.

Herrmann fordert einen starken Staat, der seine Grenzen schützt, an Flughäfen, auch in Deutschland, würde es ohne Pass kein Durchkommen geben. Auch die Landgrenzen müssten geschützt und kontrolliert werden, so Herrmann. Bezüglich der Nutzung von Dieselfahrzeugen sprach Herrmann sich gegen Fahrverbote aus und betont, dass Umweltthemen auch „zu Ende gedacht“ gehörten. Die Nutzung von Elektrofahrzeugen würde keinen Sinn ergeben, wenn man dafür den Strom aus Kohlekraftwerken verwenden müsste.

Auch der CSU-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Deggendorf, Thomas Erndl, stellte sich auf der Bühne vor. Erndl betont, er wolle sich mit seinen Erfahrungen für die Region in Berlin einsetzen und verweist auf die gute Entwicklung Niederbayerns. Der noch amtierende Abgeordnete Barthl Kalb hätte Zeiten erlebt, in denen in Teilen Niederbayerns die Arbeitslosenquote bei 30-40 Prozent lag, aber auch aufgrund der guten politischen Arbeit würde Niederbayern nun bestens dastehen. Der Ausbau der Infrastruktur, auch im Hinblick auf die Digitalisierung, sei eine wichtige Herausforderung der Zukunft. Herrmann betonte, die CSU sei die Partei, welche die Bürger das ganze Jahr über als ansprechbar erlebten und als einzige Partei die bayerischen Interessen in Berlin vertrete.

 

Bild: CSU-Bundestagskandidat Thomas Erndl spricht in den Deggendorfer Stadthallen anlässlich des Besuchs von Joachim Herrmann.   

Team TE   |   21.09.2017

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