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Die Kinder werden wieder mehr

Schöfweg. Etwa 1300 Einwohner hat die Gemeinde Schöfweg und die Kinder werden wieder mehr. Das berichten Bürgermeister Martin Geier und sein Stellvertreter Mario Hobelsberger beim Besuch von MdB Thomas Erndl. Ein Grund für die Attraktivität für junge Familien kann in der Infrastruktur liegen: Es gibt einen Arzt, drei Bäcker und einen Supermarkt. Darüber hinaus einen Psychologen und einen Logopäden. Auch sind mit Schöfweg und Langfurth zwei aktive Pfarreien in der Gemeinde.

Eine Dorferneuerung wurde bereits durchgeführt und mit Hilfe von Mitteln aus dem KIP (Kommunales Investitionsprogramm) das Gemeindehaus saniert und barrierefrei zugänglich gemacht. Der Geschichte ist man sich in Schöfweg bewusst: Der Name der Gemeinde kommt von „Weg zu den Schiffen“. Er stammt aus der Zeit der Salzsäumer, die den Weg von Böhmen in Richtung der Donau damit beschrieben. Heutzutage ist die Gemeinde Mitglied der Region Sonnenwald und darf sich über das Prädikat „Erholungsort“ freuen.

Ein Anliegen der Bürgermeister ist der Fortschritt beim Breitbandausbau. Dieser läuft „leider sehr schleppend“, so Geier. Darüber hinaus stellt die Verkehrsanbindung Auerbach in Richtung Autobahn ein wichtiges Thema dar. Die Bürgermeister und der Bundestagsabgeordnete sind sich darin einig, dass der Kosten-Nutzen-Faktor für Straßenbauvorhaben in der ländlichen Region nicht der ausschlaggebende Punkt sein sollte. „Sonst könnten wir im ländlichen Raum die Straßen nicht wie benötigt ausbauen“, betont Erndl. Mit zusätzlichen Mitteln für den Erhalt der Straßen, welcher aufgrund der langen Winter und der dünnen Besiedelung viel Geld kostet, wäre der Gemeinde sehr geholfen, unterstreichen die Bürgermeister Geier und Hobelsberger zudem.

  

Bild: In der Schöfweger Gemeindekanzlei: Erste Bürgermeister Martin Geier (l.), MdB Thomas Erndl (Mitte), Zweite Bürgermeister Mario Hobelsberger (r.).

JS   |   11.09.2018

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