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Auf die Lebensumstände Rücksicht nehmen

Hunding. Zum Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Thomas Erndl im Rathaus kamen in Hunding gleich alle drei Bürgermeister: Rathauschef Ferdinand Brandl und seine zwei Stellvertreter Max Drexler sowie Georg Ehrnböck sprachen mit Erndl über die Bedürfnisse und Entwicklungen in ihrer Gemeinde.

Ein wichtiges Anliegen ist der Autobahnzubringer Auerbach. „Hier muss ein Lückenschluss her“, fordert Brandl. Beim Straßenbau dürfe es nicht nur auf die Kosten-Nutzen-Rechnung ankommen, da sind sich Brandl und Erndl einig. „Sonst wäre der ländliche Raum ja grundsätzlich benachteiligt“, hält der Abgeordnete fest. Auch die Situation der Nebenerwerbsbauern ist Brandl ein Anliegen. Die „große Politik“ müsse auf die Lebensumstände der Menschen Rücksicht nehmen. Dies gelte auch bei der Genehmigung von Bauverfahren. „Auf dem Land wird einfach anders gebaut“, unterstreicht Brandl.

Der „Lallinger Winkel“ ist bekannt für sein Obst: In der Region wurden 10.000 Obstbäume gepflanzt, die Vermarktung des Streuobstes geht voran. Darüber hinaus engagiert sich die Verwaltungsgemeinschaft Lalling, zu der Hunding gehört, im interkulturellen Austausch. Mit sieben tschechischen Gemeinden gibt es einen Freundschaftsvertrag. Angefangen beim Kindergarten und der Schule bis hin zur Feuerwehr gibt es Kontakte. „Als Berichterstatter für Tschechien im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages freut es mich natürlich besonders, dass hier regelmäßiger Kontakt besteht“, so Thomas Erndl.

 

Bild: Auf der Bank vorm Hundinger Rathaus (v.l.n.r.): Dritte Bürgermeister Georg Ehrnböck, Erste Bürgermeister Ferdinand Brandl, MdB Thomas Erndl, Zweite Bürgermeister Max Drexler.

JS   |   10.08.2018

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