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Alexander Dobrindt bei Abschlusskundgebung der CSU

Freyung. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt sprach anlässlich der Abschlusskundgebung der CSU im Bundeswahlkreis Deggendorf. Im Kurhaus der Stadt Freyung bekräftigte Dobrindt die Ablehnung pauschaler Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. Auch war der Umgang mit rechtspopulistischen Kräften ein Thema der weiteren Redner: Sowohl CSU-Bundestagskandidat Thomas Erndl, als auch der amtierende Bundestagsabgeordnete Barthl Kalb, gingen darauf ein. 

Bürgermeister Olaf Heinrich spricht in seiner Begrüßungsrede von einem „hochspannenden Wochenende“, selten hätte es Wahlen gegeben, die mit so viel Spannung und Polarisierung stattgefunden hätten. Dem CSU-Bundestagskandidaten Erndl attestiert Heinrich aufgrund seiner Biographie und seiner politischen Arbeit „beste Voraussetzungen“ für die Tätigkeit als Abgeordneter.

Erndl selbst berichtet von seiner Arbeit in den letzten 14 Monaten, in denen er alle 55 Kommunen seines Wahlkreises besuchte. Der 43-Jährige lobt die Menschen in Niederbayern, welche „hart arbeiten und viel auf sich nehmen“, man könne nun „die Früchte ernten“. Natürlich gehörten auch Herausforderungen und Probleme dazu: „Die CSU ist die Partei, die dies auch anspricht und an Lösungen arbeitet.“ In Anspielung auf die AfD stellt Erndl fest: „Wir dürfen nicht auf die Hetzer und Spalter hören. So kann man nichts für ein Land erreichen. Wir müssen an der Zukunft arbeiten.“

Bundesverkehrsminister Dobrindt geht in seiner Rede auf bundespolitische und regionale Themen ein. Dobrindt kritisiert die Politik des linken Spektrums, welches bei den Ausschreitungen des G20 Gipfels in Hamburg zuerst die Schuld bei der Polizei gesucht hätte. Die Region betreffend, thematisiert Dobrindt den Straßenbau und betont, dass der „Wohlstand der Zukunft ohne das Automobil nicht möglich“ sei. Der Bundesverkehrsminister stellt sich gegen pauschale Fahrverbote für Dieselfahrzeuge: „Wir werden keine Enteignung der Dieselfahrer mitmachen“, so Dobrindt und erläutert, dass Dieselfahrzeuge aufgrund solcher Verbote an Wert verlieren würden. Bezogen auf die Maut, erklärt Dobrindt, dass diese zweckgebunden verwendet werden müsse, dies bedeute Investitionen in die Infrastruktur. 

Auch Barthl Kalb warnt - wie Erndl - in seiner Abschlussrede vor den Rechtspopulisten, man dürfe diesen „nicht auf den Leim gehen“. Die Wahlen seien ernst und das Wahlrecht müsse von manchen ernster genommen werden, betont Kalb und bittet um Unterstützung für Erndl.

 

Bild: Abschlusskundgebung der CSU im Freyunger Kurhaus (v.l.): Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt mit Bundestagskandidat Thomas Erndl.

Team TE   |   22.09.2017

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