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Wir wollen Europa - Wir brauchen Europa

 Brüssel. Der CSU-Direktkandidat für den Bundestagswahlkreis Deggendorf, Thomas Erndl, hat sich im politischen Brüssel ein Bild über die EU und ihre Verbindung zur Region gemacht. „In meiner Zeit als Soldat in Bosnien habe ich selbst zahlreiche frisch aufgeschüttete Soldatengräber gesehen, deshalb ist die EU als Friedensprojekt für mich unverzichtbar. Doch Europa ist auch noch viel mehr“, berichtet Erndl. 

Das Gespräch mit dem niederbayerischen EU-Abgeordneten und EVP-Fraktionsvorsitzenden Manfred Weber hat den Bundestagskandidaten in seiner Haltung zur EU bestärkt: „Wir in Niederbayern wollen Europa und wir brauchen Europa.“ Beispiele dafür seien die Exportzahlen der niederbayerischen Autoindustrie, die Landwirtschaft und große Fragen wie die Sicherheitspolitik, die nur gemeinsam gelöst werden könnten. Einen Schwerpunkt seiner künftigen politischen Arbeit sieht Erndl auch in der Fortführung der EU-Struktur- und Regionalpolitik für das östliche Niederbayern. „Tourismus- und Innovationsförderung in unseren Betrieben muss gerade in der Grenzregion weiterhin sichergestellt werden“, unterstreichen Erndl und Manfred Weber.

Weber verweist zudem auf das Europapapier der CSU: „Die CSU will die EU stärker und effizienter machen. Dieses Vorhaben ist ganz im Sinne unserer Bürger.“ Neben weiteren Gesprächen, unter anderem mit dem EU-Abgeordneten Albert Deß über die Situation der Landwirtschaft, stand auch ein Besuch in der Bayerischen Vertretung in Brüssel auf dem Programm. Von dieser ist Thomas Erndl noch immer beeindruckt: „Mitten im Europaviertel, zwischen EU-Kommission, Parlament und dem Rat der Regionen gelegen, hat sich Bayern eine zentrale Repräsentanz als Basis für ein europaweites Netzwerk geschaffen.“ Schmunzelnd fügt er hinzu: „Vielleicht soll das den besonderen Anspruch, den wir Bayern ja auch gerne mal in der EU stellen, symbolisch verdeutlichen.“ 

Auch vor der Arbeit der EU-Parlamentarier hat er großen Respekt gewonnen: „Bei aktuellen Themen wie Euro-Stabilität, Umgang mit Flüchtlingen oder Cyber Security, müssen die Abgeordneten Positionen aus allen EU-Nationen auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Manfred Weber leistet hier eine hervorragende Arbeit.“ Viele der gewonnenen Impressionen könnten in Zukunft auch als Niederbayer in Berlin nützlich sein, resümiert der CSU-Direktkandidat für den Deutschen Bundestag.   

 

Bild: Der CSU-Direktkandidat für den Bundestagswahlkreis Deggendorf, Thomas Erndl (l.), besuchte den niederbayerischen EU-Abgeordneten und EVP-Fraktionsvorsitzenden Manfred Weber (r.) in Brüssel.

Team TE   |   23.02.2017

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