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In die Zukunft des ländlichen Raumes investieren

Landau a. d. Isar. Die Chancen, Herausforderungen und Zukunft des ländlichen Raumes aktiv zu gestalten, ist der feste Vorsatz von CSU-Bundestagskandidat Thomas Erndl. Dazu traf sich der 42-jährige Ingenieur mit Roland Spiller, dem Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Niederbayern in Landau an der Isar. Erndl erhielt dabei einen Einblick in die vielseitige Arbeit des Amtes, welches früher überwiegend in der Flurneuordnung tätig war, nun aber in verschiedensten Bereichen die Entwicklung des ländlichen Raumes in Niederbayern voranbringen soll. Dazu gehören u.a. die Dorferneuerung, die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE), das Aktionsprogramm Bayerwald  sowie die Initiative boden:ständig. „Wir müssen vorausschauende Phantasie beweisen“, betont Thomas Erndl. Dies gelte beim Breitbandausbau ebenso wie beim Ausbau der Autobahn A3. „Wenn wir wollen, dass sich die Menschen mit ihrer Heimat verbunden fühlen, müssen wir attraktive Lebensbedingungen und Perspektiven schaffen“, so Erndl. Amtsleiter Roland Spiller stimmt zu, dass ein lebenswerter ländlicher Raum nicht bedeute, alles so zu lassen wie es ist: „Wir müssen investieren und auch das Neue schätzen. Dabei können wir ruhig selbstbewusster sein. Wir haben tolle Betriebe in der Region. Wir können mehr, als wir oft glauben. Im Bayerischen Wald sind beispielsweise mehrere Weltmarktführer angesiedelt.“

Aktuelle Themen, die das ländliche Niederbayern derzeit beschäftigen, sind Breitbandausbau, Umgang mit Leerstand, Qualifizierung von Fachkräften, Mobilität einer älter werdenden Gesellschaft sowie Versorgung mit regionalen Produkten und Dienstleistungen. Damit der Einsatz für den ländlichen Raum auch Früchte trägt, werden finanzielle Ressourcen gebraucht. Diese kommen u.a. aus dem EU-Fonds ELER, der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“, der „Bundesinitiative Ländliche Entwicklung“ sowie vom Freistaat Bayern. Künftig wird über das Amt für Ländliche Entwicklung eine strukturelle Förderung für Kleinstunternehmen möglich sein, sofern diese die Grundversorgung im ländlichen Raum sichern. Die Wirtschafts- und Innovationskraft weiter zu stärken sei elementar für die Zukunft, darin sind sich Roland Spiller und Thomas Erndl einig. Amtsleiter Spiller ist zufrieden mit der Zusammenarbeit auf Bundesebene und hofft, dass dieses „gute Miteinander“ anhält: „Der ländliche Raum, die räumliche Gerechtigkeit von Stadt und Land und die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse sollen auch weiter im Blick der großen Politik bleiben.“ Bundestagskandidat Thomas Erndl würde die gute Zusammenarbeit gerne fortführen: „Wir ziehen hier alle an einem Strang: eine aussichtsreiche Zukunft für unsere schöne Heimat.“

 

Bild: CSU-Bundestagskandidat Thomas Erndl (l.) im Gespräch mit Roland Spiller, Leiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Niederbayern (r.).

Team TE   |   09.03.2017

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